
Die dynamische Kraft des Geschichtenerzählens in der Religion neu entdecken
Series: The Unfinished Word #1
Release Date: Septeember 2025
Pages: 238
ISBN13: 978-3-384-71404-6
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In „Das unfertige Wort“ lädt Ralph Rickenbach die Leser dazu ein, den Glauben als lebendige, sich entwickelnde Erzählung und nicht als starre Doktrin neu zu entdecken.
Vorstellung des Buches: Rickenbach beginnt damit, Religion und Identität als sich entwickelnde Geschichten zu beschreiben, die durch Dialog und nicht durch statische Doktrinen geprägt sind. Er untersucht, wie geschriebene Texte, insbesondere die Bibel, „verkalken” können, und plädiert dafür, den dynamischen, lebendigen Prozess des Geschichtenerzählens im Glauben wiederzuentdecken.
Auf den richtigen Weg bringen: Dieses Kapitel gibt den Ton an und betont den Dialog gegenüber der Doktrin. In Anlehnung an Martin Buber fordert Rickenbach einen offenen Dialog jenseits von Hierarchien und festgefahrenen Überzeugungen und bereitet die Leser darauf vor, neue Perspektiven auf Spiritualität und Bewusstsein zu erkunden.
Kapitel 1 – Erklärung der Spiral Dynamics: Rickenbach stellt Spiral Dynamics als Modell für die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins vor. Er geht die Wertememe durch und zeigt, wie sich verändernde Weltanschauungen Kultur, Religion und persönliche Glaubenswege prägen.
Kapitel 2 – Anwendung der Spiral Dynamics auf das Christentum: Hier wird das Modell auf die christliche Geschichte und Theologie angewendet. Rickenbach ordnet die Auslegung der Bibel, die Strukturen der Kirche und die Glaubensentwicklung entlang der Spirale ein und zeigt, wie jede Stufe zu einer fortlaufenden Erzählung beiträgt.
Kapitel 3 – Entwicklung der Erzählung: Dieses Kapitel plädiert dafür, das Geschichtenerzählen als zentrales Element einer lebendigen Religion wiederzuentdecken. Rickenbach untersucht, wie Gemeinschaften Erzählungen entwickeln können, die vergangene Weisheiten integrieren und gleichzeitig offen für sich entwickelndes Bewusstsein und Erfahrungen bleiben.
Kapitel 4 – Gestaltung der Kirche: Rickenbach wendet sich einer praktischen Vision zu und stellt sich die Kirche als ein fluides, anpassungsfähiges Netzwerk vor, das eher durch Dialog und Geschichten als durch starre Doktrinen geprägt ist. Er schlägt Strukturen vor, die das Wachstum über Wertememe hinweg fördern und unterschiedliche Perspektiven würdigen.
An Gott glauben: Ein nachdenklicher Zwischenteil, der von der Theologie zum Vertrauen übergeht und den Glauben als lebendige Beziehung zum Göttlichen betrachtet. Rickenbach fordert die Leser auf, den Glauben als sich entwickelnden Dialog und nicht als feste Gewissheit zu betrachten.
Abschied nehmen: Das abschließende Kapitel lädt die Leser ein, die unvollendete Geschichte fortzusetzen. Rickenbach betont, dass Religion als lebendiger Prozess gedeiht und fordert Mut, alte Formen sterben zu lassen, damit neue Ausdrucksformen des Glaubens entstehen können.
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